Wurzelkanalbehandlung2018-12-04T12:50:50+00:00

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Mit der Wurzelkanalbehandlung einen entzündeten Zahn retten.

Der Ablauf einer Wurzelkanal-Behandlung.

Ein Backenzahn ist kariös zerstört und die Zahnwurzel ist infiziert. Erhebliche Schmerzen sind die Folge.

Die Nervenkammer wird eröffnet und die kariöse Zahnsubstanz wird entfernt.

Der zerfallene Zahnnerv wird vollständig entfernt und die Kanäle gereinigt. Der Schmerz ebbt ab.

Die gereinigten Nervenkanäle werden mit Wurzelfüllmaterial dauerhaft bakteriendicht verschlossen.

Der Zahn wird durch einen Glasfaser- oder Metallstift stabilisiert und für die Reparatur vorbereitet.

Das verloren gegangene Teilstück wird durch eine Krone ersetzt und ist wieder voll funktionsfähig.

Die Wurzelkanalbehandlung ist anspruchsvoll.

Die Wurzelkanalbehandlung zählt zu den anspruchsvollsten Therapiemaßnahmen in der zahnärztlichen Praxis. Neben der technischen Ausstattung, die notwendig ist, um alle Kanäle auffinden und instrumentieren zu können, ist die Kenntnis über die morphologische Variationsbreite des Wurzelkanalsystems von immenser Bedeutung.

Mit einer Wurzelkanalbehandlung wird eine entzündete Zahnwurzel behandelt. Die Zahnwurzelentzündung ist eine schmerzhafte tiefsitzende Entzündung innerhalb eines Zahnes. Die verschiedenen Bezeichnungen wie „Zahnwurzelentzündung“, „Wurzelentzündung“ oder auch „Zahnnervenentzündung“ werden häufig anstelle des richtigen Begriffes „Zahnmarkentzündung“ benutzt (medizinisch Pulpitis). Bei dieser Art der Erkrankung hat sich das in der Zahnhöhle bis hinunter zur Zahnwurzel befindliche Zahnmark entzündet.

Aufgrund feiner Nervenbahnen, die das Zahnmark durchziehen, entstand die Bezeichnung „Zahnnervenentzündung“. Der Wortlaut „Zahnwurzelentzündung“ resultiert aus dem Bereich, in dem sich die Entzündung entwickelt hat – der Zahnwurzel. Das Gleiche gilt für die Formulierungen „Wurzelkanalentzündung“ und Wurzelspitzenentzündung (apikale Parodontitis). Bei einem rechtzeitigen Eingriff können Schäden am Zahnmark gut behandelt werden.

  • Gesunde feste Zähne verleihen Ihnen eine gute selbstbewusste Ausstrahlung.

  • Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass feste Zähne einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das gesamte Wohlbefinden haben.

  • Bei gutem Knochenangebot reichen oft vier Implantate aus, um im Unterkiefer eine Zahnreihe fest zu verankern.

  • Das erspart Ihnen Kosten und verleiht Ihnen einfach einen festen Biss.

  • Auf größere chirurgische Eingriffe kann verzichtet werden.

Zahnwurzeln sind häufig von komplexen Kanalsystemen durchzogen. Eine vollständige Desinfektion kann daher anspruchsvoll sein und wird von den Krankenkassen selten bezahlt.

Entzündeter  Zahnnerv

Verursacht ein entzündeter Zahn Schmerzen, kann er dann gerettet werden, wenn die Zahnwurzeln rechtzeitig und konsequent behandelt und mit neutralisierenden Lösungen gespült werden. Mit Hilfe der Laserapplikation werden die erkrankten Zahnwurzeln von Bakterien befreit und das Zahnbein desinfiziert. Anschließend wird das Zahninnere dauerhaft gereinigt und bakteriendicht verschlossen. Besonders komfortabel und schmerzfrei sind diese Behandlungen dann, wenn sie maschinell unterstützt werden.

Der Behandlungskomfort und die positiven Langzeitergebnisse zahnärztlicher Behandlungen verbessern sich beständig und so ist eine Anzahl sinnvoller Behandlungsmaßnahmen entstanden, die noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Sinnvolle Privatleistungen sind der Einsatz eines Lasers, die maschinelle Aufbereitung und der Einsatz von Ultraschall betriebenen Instrumenten bei der Behandlung von entzündeten Zahnwurzeln. Diese Maßnahmen vereinfachen die Behandlung, erhöhen den Behandlungskomfort und verbessern nachhaltig die Resultate beim Erhalt eines Zahnes nach einer Entzündung der Zahnnerven.

Die Behandlung wird angenehm und vorsichtig gestaltet und hat nichts mehr mit den unangenehmen Behandlungserfahrungen der Vergangenheit gemein.

Durch unsere permanenten Fort- und Weiterbildungen können wir auch in schwierigen Fällen sichere und nachhaltige Ergebnisse erzielen.

  • Ursachen einer Zahnwurzelentzündung?

  • Wie wird eine Zahnwurzelentzündung behandelt?

  • Erneuerung einer Wurzelkanalbehandlung. Wann ist das notwendig?

  • Wann muss ein Wurzelstift entfernt werden?

  • Wenn die Klinge bricht. Kann man abgebrochene Instrumente aus dem Wurzelkanal entfernen?

  • Was tun mit der Zahnlücke? Brücke oder Implantat nach Zahnverlust durch Zahnwurzelentzündung.

Was sind die Ursachen einer Zahnwurzelentzündung?

In sehr vielen Fällen ist das Auftreten von Karies die Ursache für Entzündungen an der Zahnwurzel. Ohne sofortige Behandlung der Karies dringen die Kariesbakterien nach und nach durch alle Zahnschichten hindurch, bis sie das Zahnmark und letztlich die Wurzelspitze erreicht haben.

Wurde eine Parodontitis (bakteriell bedingte Entzündung) nicht oder nicht vollständig behandelt, können Bakterien im Bereich des Zahnfleisches den Zahn durchdringen, die Zahnwurzel angreifen und sie entzünden.

In selteneren Fällen ist ein Schlag auf den Zahn oder das Zähneknirschen Grund für Entzündungen im Zahn.

Ebenso selten sind schief gewachsene Weisheitszähne der Auslöser für eine Entzündung des Zahnmarks.

  • Gesunde feste Zähne verleihen Ihnen eine gute selbstbewusste Ausstrahlung.

  • Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass feste Zähne einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das gesamte Wohlbefinden haben.

  • Bei gutem Knochenangebot reichen oft vier Implantate aus, um im Unterkiefer eine Zahnreihe fest zu verankern.

  • Das erspart Ihnen Kosten und verleiht Ihnen einfach einen festen Biss.

  • Auf größere chirurgische Eingriffe kann verzichtet werden.

Die Darstellung aller Wurzelkanäle eines Backenzahnes erfordert gute Erfahrung beim Zahnarzt, perfektes zahnmedizinisches Equipment und ein gewisses „Gottvertrauen“ auf Seiten der Patienten.

Wie wird eine Zahnwurzelentzündung behandelt?

Mit einer Injektion macht der Arzt den Bereich um den zu behandelnden Zahn schmerzfrei. Präventiv wird die Oberfläche des betroffenen Zahnes mit Ultraschall, Küretten oder Scalern gereinigt, um Konkremente, Zahnstein oder Plaques zu entfernen. Danach wird der Mundraum mit antibakteriellen Lösungen gespült, damit bei der Zahnbehandlung keine Keime verschleppt werden. Nun beginnt die eigentliche Wurzelkanalbehandlung. Dazu bohrt der Zahnarzt den Zahn auf und entfernt das entzündete Zahnmark. Winzig kleine Instrumente helfen ihm dabei, den Wurzelkanal zu reinigen. Dann wird mit antibakteriellen Lösungen gespült, eventuell noch einmal gereinigt und wieder gespült, bis der Wurzelkanal vollkommen keimfrei ist.

War der Wurzelkanal nicht mit Bakterien infiziert, kann er sofort wieder mit einer speziellen Wurzelfüllpaste geschlossen werden. War der Wurzelkanal bakteriell infiziert, wird er zunächst mit einer entzündungshemmenden und desinfizierenden Füllung versehen – eventuell auch mehrfach. Danach wird zu Kontrollzwecken ein Röntgenbild angefertigt, um die vollständige Ausfütterung zu überprüfen. Denn nur eine komplette und dichte Füllung garantiert, dass keine Bakterien mehr eindringen können. Erst jetzt wird das aufgebohrte Loch im Zahn provisorisch verschlossen. Bleibt der Zahn in den folgenden Tagen ohne Beschwerden, trocken und geruchslos, wird er mit der speziellen Wurzelfüllpaste versorgt. Unter Umständen passiert dies auch erst in einer zweiten oder dritten Sitzung.

Erneuerung des Wurzelfüllmaterials: eine zweite Chance!

War eine Wurzelfüllung nicht erfolgreich muss der Zahnarzt sie erneuern, dies bezeichnet man als endodontische Revision.

Im Vergleich zu den Alternativen Wurzelspitzenresektion oder Zahnentfernung ist die Erneuerung einer Wurzelkanalbehandlung die schonendste Methode: das Tastvermögen des wurzelbehandelten Zahns bleibt erhalten! Die Erfolgsraten von Wurzelbehandlungen sind oft ausgezeichnet, wenn mit modernen Instrumenten, wie Ultraschall, Lupe, Laser und nickel- Titan- Feilen gearbeitet wird. Die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung liegen in der Regel unter den Kosten für das Entfernen und einen Zahnersatz (Brücke, Implantat).

Die Behandlung ist heute in nahezu allen Fällen schmerzfrei und sicher.

Ursachen einer erfolglosen Wurzelkanalbehandlung: Wurzelstiftentfernung ist keine große Hürde!

Zu den wichtigsten Ursachen fehlgeschlagener Wurzelkanalbehandlungen gehören Mikroorganismen im Kanalsystem, die unbehandelte Kanäle oder Kanalabschnitte besiedeln. Über unzureichende Wurzelkanalfüllungen und undichte Kronen können Flüssigkeiten und Mikroorganismen Zutritt zum Kanalsystem erlangen. Bei radiologisch insuffizienten Wurzelkanalbehandlungen liegt im Falle einer nicht eingetretenen Heilung eine Infektion des Nervkanals vor. Auch eine unzureichende Vorbehandlung von infiziertem Dentin und Pulpagewebe über das apikale Foramen hinaus in die periapikale Region hinein kann persistierende postoperative Beschwerden verursachen, deren Ursache in diesem Fall außerhalb der Zahnwurzel liegt

Wenn eine Infektion des Wurzelkanals besteht, sollte ein vorhandener Wurzelstift entfernt und eine normale Wiederholung der Wurzelfüllung vorgenommen werden.

Wir verfügen über das Instrumentarium zur effektiven Reinigung des Wurzelkanals.

Länge, Form, Material, Position und Art der Befestigung eines Stiftes haben Einfluss auf den Zeitaufwand, weniger auf die Prognose.

Wenn die Klinge bricht: Abgebrochene Instrumente im Wurzelkanal.

Dass bei einer Behandlung ein Instrument abbricht, kann passieren.

Die Statistik gibt Bruchraten von 0,9% bis zu 28% je Wurzelbehandlung an. Ein abgebrochenes Instrument braucht weder die Patientin oder den Patienten noch die zuvor behandelnde Zahnärztin oder den zuvor behandelnden Zahnarzt zu beunruhigen, denn ein abgebrochenes Instrument kann entfernt werden. Ob Instrumente brechen, hängt von folgenden Faktoren ab:

  1. Der Qualifikation und Erfahrung des behandelnden Zahnarztes
  2. Nutzungsdauer der Wurzelkanalfeilen
  3. Sorgfalt bei der Vorbereitung der Wurzelkanaleingänge
  4. Sorgfalt beim manuellen Anlegen eines Gleitpfades
  5. dem richtigen Wurzelfeilentyp
  6. Art und Intensität der Wurzelkanalspülung
  7. Mitwirkung der Patientin und des Patienten.

Implantat und Zahnersatz nach Zahnverlust durch Zahnwurzelentzündung

Nach dem Zahnverlust und dem vollständigen Ausheilen der Entzündung sowie der Wunde ist ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese die optimalen Lösungen zum Schließen der entstandenen Zahnlücke. Der fehlende Zahn wird ästhetisch als auch funktionell auf Dauer ersetzt. Diese Behandlung kann mit relativ kurzer Behandlungsdauer als Komplettversorgung durchgeführt werden. Sprechen Sie uns vertrauensvoll auf die Kosten an.

Die Wurzelbehandlung, auch Wurzelkanalbehandlung genannt, ist eine Methode der Zahnmedizin, die dem Erhalt des erkrankten Zahns dient. Mithilfe der Wurzelbehandlung soll der betroffene Zahn von Entzündungen befreit werden.

So kann eine Behandlung des Wurzelkanals beispielsweise nach einem Unfall oder bei Karies erforderlich sein. Sicherlich gehört die Wurzelbehandlung eher zu den unbeliebten Methoden – doch moderne Verfahren ermöglichen eine schmerzarme bis schmerzfreie Durchführung, die einem künstlichen Zahnersatz oder einer Zahntransplantation vorbeugen kann.

Wie läuft eine Wurzelbehandlung genau ab?

Gibt es Risiken bei der Behandlung des Zahnnerven?

Vorherige Entfernung metallischer Stiftaufbauten.

Wie wird das Wurzelfüllmaterial entfernt?

Wie lange dauert die endodontische Revision?

Was kostet die Entfernung einer alten Wurzelfüllung?

Zahlt die Krankenkasse für die Wurzelkanalbehandlung?

Was sollten Sie nach der Wurzelbehandlung beachten?

Wie läuft eine Wurzelbehandlung genau ab?

Vor der eigentlichen Wurzelbehandlung untersucht der Zahnarzt den Zahn und fertigt ein Röntgenbild an. So kann er die Ausgangslage sicher dokumentieren und nach der Behandlung die Ergebnisse vergleichen.

Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie eine örtliche Betäubung, damit Sie von der Wurzelkanalbehandlung so wenig wie möglich spüren. Um entzündliche Bereiche des Zahnmarks, der sogenannten Pulpa, zu entfernen, nutzt der Zahnarzt feine Feilen in verschiedenen Durchmessern und andere Spezialgeräte. Zur Beseitigung der Erreger kommen zusätzlich desinfizierende und antibakterielle Spüllösungen zum Einsatz. Der weitere Ablauf der Wurzelbehandlung hängt dann vor allem von dem Grad der Entzündung und auch von der Arbeitsweise des Zahnarztes ab. Einige Zahnärzte trocknen und desinfizieren die Kanäle mit einem Laser, andere Zahnärzte platzieren im Zahn eine antibakterielle Einlage, die dort für ein paar Tage verbleiben muss.

Zum Abschluss der Wurzelbehandlung erhalten die Patienten jedoch immer eine dauerhafte Wurzelfüllung. Zur Füllung des Zahns kann der Zahnarzt verschiedene Materialien wählen. Die meisten Zahnärzte nutzen dafür das kautschukartige Guttapercha und Dichtzement. Aus ästhetischen Gründen wünschen sich viele Patienten, dass der Zahn zusätzlich überkront wird. Eine künstliche Krone oder eine zahnfarbene Einlagefüllung aus Keramik kann die fehlende Zahnsubstanz aber nicht nur optisch nachahmen, sie sorgt auch für mehr Stabilität.

Gibt es Risiken oder Komplikationen bei der Zahnwurzelbehandlung?

Die Wurzelbehandlung ist wie jeder medizinische Eingriff mit Risiken und Komplikationen verbunden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Verfärbungen oder Abdunkeln des Zahns
  • Abbrechen oder Zerbrechen des Zahns
  • Abbrechen eines Wurzelinstruments
  • eine erneute Wurzelentzündung des toten Zahns

Eine Wurzelkanalbehandlung kann dann als erfolgreich bezeichnet werden, wenn sie zu einer vollständigen Heilung des erkrankten Zahnes und der umgebenden Gewebe geführt hat.

Eine vollständige Heilung ist gekennzeichnet durch klinische Symptomfreiheit und einen radiologisch durchgehend verfolgbaren Parodontalspalt normaler Breite. Jeder wurzelkanalbehandelte Zahn sollte zur Beurteilung des Behandlungserfolges klinisch und röntgenologisch nachkontrolliert werden. Bei Zähnen mit apikaler Parodontitis sollten die Kontrollen im Abstand von sechs Monaten bis zur vollständigen Rückbildung der apikalen Läsion erfolgen. Bestehen nach einem angemessenen postoperativen Beobachtungszeitraum klinische Symptome einer apikalen Parodontitis oder lässt sich auch nach mehr als zwei Jahren radiologisch noch eine unveränderte periradikuläre Läsion nachweisen, ist die Heilung nicht erfolgt.

Entfernung metallischer Stiftaufbauten: endodontische Revision.

Die Entfernung metallischer Stiftaufbauten erfolgt am besten unter Verwendung von Ultraschallsystemen. Bei konfektionierten Schraubankern wird zunächst unter Schonung des Ankers das Aufbaumaterial entfernt, bevor der Befestigungszement im koronalen Anteil aus der Fuge zwischen Stift und Kanalwand durch Ultraschallinstrumente herauspräpariert wird. Anschließend kann der Schraubanker durch umkreisende Bewegungen mit dem Ultraschallinstrument gelockert und aus dem Kanal herausgedreht werden. Bei gegossenen Stiftaufbauten muss der Aufbau mit geeigneten diamantierten Schleifkörpern zunächst auf den Kanaldurchmesser reduziert werden, bevor seine Lockerung und Entfernung mittels Ultraschall erfolgen kann. Glasfaserstifte können meist problemlos mit langen und feinen Rosenbohrern aus dem Kanal entfernt werden.

Wie wird das alte Wurzelfüllmaterial entfernt?

Bei der Revisionsbehandlung ist die vollständige Entfernung des alten Wurzelfüllmaterials ein wichtiger Schritt. Nur wenn es gelingt, das alte Füllmaterial vollständig zu entfernen, ist eine Aufbereitung des Wurzelkanalsystems möglich. Nachdem sämtliches Füllmaterial entfernt und die vorhandenen Wurzelkanalfüllungen gekürzt wurden, wird die Guttaperchamasse aus dem koronalen Kanaldrittel mit feinen langschäftigen Rosenbohrern oder Ultraschallinstrumenten entfernt. Dabei wird die Guttaperchamasse gleichzeitig erwärmt und erweicht. In die erweichte Masse kann in der Folge ein rotierendes Ni- Ti-Instrument leichter eindringen. Neben rotierenden NiTi-Instrumenten eignen sich spezielle NiTi-Revisionsfeilen gut zur Entfernung der restlichen Guttaperchafüllung. Die Entfernung mit Ultraschall oder auch die mechanische Aufbereitung ist eine reine Privatleistung.

Wie lange dauert das Erneuern einer Wurzelfüllung?

In den meisten Fällen wird eine Revisionsbehandlung wegen des hohen Zeitaufwandes nicht in einer Sitzung durchgeführt werden können. Als desinfizierende Zwischeneinlage des aufbereiteten Kanalsystems sollte eine Kalziumhydroxidpaste verwendet werden. Auf einen bakteriendichten Verschluss der Zugangskavität zwischen den Behandlungsterminen ist zu achten. Die Wurzelkanäle können bei Beschwerdefreiheit in einer zweiten Sitzung nach wissenschaftlich anerkannten Methoden mit Guttapercha und einem Epoxidharzsealer gefüllt werden. Revisionen sollten in diesen Fällen ausschließlich von geübten Behandlern unter Verwendung einer Lupenbrille durchgeführt werden.

Endodontische Revisionsbehandlungen sind anspruchsvolle zahnmedizinische Eingriffe, die regelmäßig eine Herausforderung für den Zahnarzt darstellen. Durch die Verwendung von unterstützenden Hilfsmitteln wie einem Dentalmikroskop, NiTi-Revisionsinstrumenten und Ultraschall ist es heute möglich, unter Einhaltung eines systematisch aseptischen Behandlungskonzeptes hohe Erfolgsquoten zu erzielen. Wesentliche Voraussetzung für einen Behandlungserfolg ist neben den technischen Hilfsmitteln und der Erfahrung des Behandlers vor allem, dass die aufwendige Revisionsbehandlung ohne Zeitdruck stattfinden kann.

Was kostet eine Wurzelbehandlung?

Wie viel eine Wurzelbehandlung genau kostet, hängt zum einen vom Aufwand ab, den die Behandlung erfordert. Zum anderen richten sich die Kosten auch nach der Abrechnung des Arztes. Die meisten Zahnärzte rechnen die Wurzelbehandlung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Die Kosten betragen durchschnittlich zwischen 500 und 2000 Euro. In der Regel ist die Wurzelbehandlung bei einem Backenzahn teurer als bei einem Frontzahn, da Backenzähne gleich vier Zahnwurzeln haben.

Ob die Krankenkasse die Wurzelbehandlung bezahlt, hängt davon ab, ob der betroffene Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wurde. Liegen zu der Wurzelentzündung noch weitere Schädigungen wie beispielsweise Karies oder eine Paradontitis vor, gilt der Zahn in den meisten Fällen nicht als erhaltungswürdig. Die Krankenkasse übernimmt in diesem Fall nicht die Kosten für die Behandlung.

Ob die Zusatzversicherung die Kosten der Wurzelkanalbehandlung komplett oder wenigstens zum Teil erstattet, hängt von dem gewählten Tarif ab.

Wann bezahlt die Krankenkasse die Wurzelkanalbehandlung?

Nach der Fachmeinung trägt der Patient dann, wenn der Zahn zu verfaulen droht, eine nicht unwesentliche Mitschuld. Für Backenzähne gelten im Bezug auf die Wurzelbehandlung besondere Regelungen. Damit die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung übernimmt, muss der Zahnarzt den Zahn bis fast zur Spitze aufbereiten können, damit die Entzündung vollständig entfernt ist.

Bei Backenzähnen muss mindestens eine von drei Bedingungen zusätzlich erfüllt sein:

  1. Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe, und zwar ohne Lücke.
  2. Eine derartige Behandlung verhindert, dass auf einer Seite die letzten Backenzähne fehlen
  3. Ist bereits ein Zahnersatz vorhanden, an dem eine Brücke hängt, zahlt die Krankenkasse ebenfalls.

Wird die Wurzelbehandlung kompliziert, zahlt die Krankenkasse auch in diesem Fall nicht alle Kosten. Die Krankenkasse zahlt jedoch einen Teil wenn der Zahn im Gebiss verbleiben kann. Ob dies auf Dauer möglich ist, legt Ihr behandelnder Zahnarzt bei der Untersuchung fest.

Was sollten Sie nach der Wurzelbehandlung beachten?

Um den Erfolg der Behandlung nicht zu gefährden, sollten Sie nach der Wurzelbehandlung einige Besonderheiten beachten. Insbesondere solange die Betäubung noch wirkt, sollten Sie auf heiße Getränke oder Speisen verzichten. Aufgrund der Betäubung können Sie Temperaturen nicht richtig einschätzen, sodass Verbrennungsgefahr besteht. Grundsätzlich sollten Sie ungefähr eine Stunde warten, bis Sie wieder etwas essen. Nach dieser Zeit ist die Füllung, die den Wurzelkanal schützt, in jedem Fall ausgehärtet.

Doch Vorsicht: Der Zahn ist nicht so stabil wie ein gesunder Zahn. Es empfiehlt sich deshalb, besonders harte Nahrungsmittel wie beispielsweise Nüsse nicht in den Speiseplan einzubauen. Da Milchprodukte das Bakterienwachstum im Mund fördern können, ist es ratsam, in den ersten Tagen nach der Wurzelbehandlung darauf zu verzichten. Besonders geeignet sind weiche Speisen wie Suppen, Eintöpfe oder Fruchtmus.

Viele sportliche Patienten fragen sich, wann sie nach einer Wurzelkanalbehandlung wieder Sport treiben dürfen. Normale sportliche Aktivitäten können theoretisch einen Tag nach der Sitzung wieder aufgenommen werden. Dennoch ist es ratsam, dem Körper für einige Tage etwas Ruhe zu gönnen.

In der Regel müssen Sie nach einer Zahnwurzelbehandlung mit Schwellungen und Schmerzen rechnen. Kühlpads oder feuchte Auflagen können die Beschwerden lindern. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie Eispackungen nicht direkt auf die Haut legen. In Absprache mit Ihrem behandelnden Zahnarzt können Sie auch freiverkäufliche Arzneimittel mit schmerzlindernden Wirkstoffen wie Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen.

Da der behandelte Zahn noch recht empfindlich ist, sollten Sie den betroffenen Bereich beim Zähneputzen aussparen. Ebenso empfiehlt es sich, auf Zahnseide oder Mundduschen für einige Tage zu verzichten.

Ob die Wurzelbehandlung den gewünschten Erfolg gebracht hat, kann nur der Zahnarzt überprüfen. Nehmen Sie deshalb in jedem Fall den Kontrolltermin wahr, auch wenn Sie vielleicht schmerzfrei sind.

Vor der Behandlung: Die Karies hat die Kammer des Zahnnerven erreicht, starke Schmerzen sind die Folge.

Der Zahnnerv und seine Erkrankung.

Im Inneren jedes Zahnes befindet sich Gewebe, das aus Blutgefäßen, Nervenfasern, Lymphgefäßen und Bindegewebe besteht. Umgangssprachlich wird es oft als „Zahnnerv“ bezeichnet. Die fachlich korrekte Bezeichnung lautet „Pulpa“.Die Blutgefäße versorgen den Zahn mit Nährstoffen und die Lymphgefäße transportieren Stoffwechselprodukte ab. Die Nervenfasern registrieren Kälte und Wärme. Vor allem aber warnen sie durch Zahnschmerzen, wenn es zu einer Erkrankung des Zahnes und Entzündung der Pulpa gekommen ist.Aufgrund feiner Nervenbahnen, die das Zahnmark durchziehen, entstand die Bezeichnung „Zahnnervenentzündung“. Der Wortlaut „Zahnwurzelentzündung“ resultiert aus dem Bereich, in dem sich die Entzündung entwickelt hat – der Zahnwurzel. Das Gleiche gilt für die Formulierungen „Wurzelkanalentzündung“ und Wurzelspitzenentzündung (apikale Parodontitis). Bei einem rechtzeitigen Eingriff können Schäden am Zahnmark gut behandelt werden. Die Zahnwurzelentzündung ist eine schmerzhafte tiefsitzende Entzündung innerhalb eines Zahnes. Die verschiedenen Bezeichnungen wie „Zahnwurzelentzündung“, „Wurzelentzündung“ oder auch „Zahnnervenentzündung“ werden häufig anstelle des richtigen Begriffes „Zahnmarkentzündung“ benutzt (medizinisch Pulpitis). Bei dieser Art der Erkrankung hat sich das in der Zahnhöhle bis hinunter zur Zahnwurzel befindliche Zahnmark entzündet.

Warum ein Zahnnerv sich entzünden und absterben kann.

Die häufigste Ursache für eine Entzündung des Zahnnervs und dessen Absterben sind Bakterien, die in die Pulpa eindringen:

  • Aus einer tiefen Karies
  • Über einen Riss im Zahn
  • Wenn ein Zahn abgebrochen ist
  • Über undichte Zahnfüllungen
  • Über sog. „Freiliegende Zahnhälse“

Manchmal können aber auch ein Stoß gegen den Zahn oder eine chronische Überlastung des Zahnes die Ursachen sein. Letzteres ist dann der Fall, wenn ein Zahn durch Kippung oder eine zu hohe Füllung bzw. Krone stärkeren Kontakt mit den gegenüberliegenden Zähnen hat. Leider bleibt die Entzündung nicht auf das Innere des Zahnes beschränkt. Sie breitet sich auch auf den Kieferknochen aus und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Warum entzündetes Zahngewebe entfernt werden muss

Ein entzündeter Zahnnerv kann extreme Schmerzen verursachen und eine abgestorbene Pulpa kann zur Entzündung im Kieferknochen führen. In beiden Fällen muss eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden, um Schmerzen zu beseitigen und weitere Schäden zu verhüten.

Bei der Wurzelbehandlung wird das entzündete bzw. abgestorbene Gewebe sorgfältig aus dem Zahn entfernt. Das Innere des Zahnes wird desinfiziert. Danach wird der Hohlraum mit einer bakteriendichten Wurzelfüllung verschlossen.

Warum abgestorbene Zähne die Gesundheit gefährden können!

Nachdem ein Zahnnerv abgestorben ist, bildet sich um die Wurzelspitze herum eine Entzündung im Kieferknochen.

Bakterien aus diesem Entzündungsherd werden über die Blutbahn im Körper verteilt und können gesundheitliche Probleme* verursachen. Unter anderem

  • erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Infektion natürlicher und künstlicher Gelenke
  • Arteriosklerose („Arterienverkalkung“)
  • Diabetes („Zuckerkrankheit“)

Deshalb ist es wichtig, einen abgestorbenen Zahnnerv rechtzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln!

Anzeichen für einen abgestorbenen Zahnnerven.

Entzündete Zahnnerven können stark schmerzen, aber auch völlig symptomlos absterben.

Wenn ein Zahn sehr stark auf Wärme reagiert deutet das auf eine akute Entzündung des Zahnnervs hin.

Wenn ein Zahn lange Zeit auf Kälte und Wärme reagiert hat und Sie dann plötzlich nichts mehr spüren, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zahnnerv abgestorben ist, sehr hoch.

Wenn ein Zahn beim Aufbeißen schmerzt, ist er wahrscheinlich abgestorben und es hat sich schon eine Entzündung im Kieferknochen gebildet.

Wenn Sie im Bereich der Wurzelspitze eines Zahnes gegen den Kiefer drücken und einen leichten Druckschmerz verspüren, ist das ein Anzeichen für eine Entzündung im Kieferknochen.

Wenn sich neben einem Zahn eine Schwellung gebildet hat oder sogar die Wange bzw. Lippe geschwollen ist, kann ein abgestorbener Zahn die Ursache sein.

Wenn sich neben einem Zahn eine kleine Öffnung der Schleimhaut gebildet hat, aus der Flüssigkeit austritt, handelt es sich um eine sog. Fistel, deren Ursache ein toter Zahn sein kann.

Wenn Sie beobachten, dass ein Zahn immer dunkler wird, können Sie davon ausgehen, dass der Zahnnerv abgestorben ist und sich das Gewebe im Zahninneren zersetzt hat.

Moderne Methoden der Wurzelbehandlung

Es müssen alle Wurzelkanäle gefunden und behandelt werden. Dafür sind eine gute Sicht auf die Kanaleingänge und die optische Vergrößerung des Arbeitsfeldes erforderlich.

Die Wurzelkanäle müssen sorgfältig aufbereitet und gereinigt werden, damit keine Gewebereste verbleiben. Das bedarf spezieller Aufbereitungstechniken.

Die Bakterien in den Wurzelkanälen und ihren Seitenkanälen müssen gründlich beseitigt werden. Dazu sind zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen notwendig.

Die Wurzelkanäle und der Zahn müssen bakteriendicht verschlossen werden, damit es zu keiner erneuten Entzündung kommt. Dafür sind sorgfältige Füllungstechniken erforderlich.

Bei Wurzelbehandlungen gibt es große Unterschiede hinsichtlich der

  • Ausbildung und Erfahrung des Zahnarztes
  • Sorgfalt der Durchführung und Sicherheit für den Patienten
  • verwendeten Geräte, Instrumente und Materialien

Die Eingänge zu den Wurzelkanälen sind sehr klein und die Kanäle selbst sehr dünn. Sie sind häufig gekrümmt und haben in ihrem Verlauf Verzweigungen.

Manchmal haben Zähne auch schon feine Risse, die den Behandlungserfolg gefährden können, wenn sie nicht erkannt werden.

Mit bloßem Auge können nicht alle Details erfasst werden. Deshalb führen wir Wurzelbehandlungen unter starker Vergrößerung mit einer Lupenbrille durch. Dank der viel besseren Sicht können wir die Wurzelkanäle sorgfältiger aufbereiten und reinigen.

Darstellung der Wurzelkanaleingänge

Die Anzahl der Wurzelkanäle ist von Zahn zu Zahn verschieden und ihre Anordnung variiert sehr stark. Für den Erfolg einer Wurzelbehandlung ist es entscheidend, dass alle Wurzelkanäle gefunden und bearbeitet werden.

Ein übersehener Wurzelkanal kann dazu führen, dass die Entzündung fortbesteht.

Für das Auffinden aller Wurzelkanäle benötigt man zum Einen viel Erfahrung. Zum Anderen muss die Sicht auf die Kanaleingänge gut sein. Wir verfügen in unserer Praxis über die nötige Erfahrung und arbeiten grundsätzlich mit optischer Vergrößerung.

Unterstützende Verwendung von Ultraschall

Mit Ultraschall können Wurzelkanäle besser gefunden und gereinigt werden

Die Eingänge feiner Wurzelkanäle sind manchmal verkalkt und deshalb kaum sichtbar und schwer zugänglich.

Ein weiteres Problem ist die Reinigung der Wurzelkanäle mit Spülungen: Die Spüllösung gelangt oft nicht in die feinen Seitenkanäle.

Deshalb setzen wir beim Aufsuchen der Wurzelkanaleingänge Ultraschall ein, der die Verkalkungen löst. Mit ihm aktivieren wir auch Spüllösungen im Wurzelkanal, damit sie in die feinen Seitenkanäle gelangen. Ultraschall ist auch hilfreich beim Entfernen von Wurzelstiften und abgebrochenen Instrumenten im Wurzelkanal.

Gerät zur elektronischen Wurzelkanal-Längenmessung

Wurzelkanäle müssen in ihrer gesamten Länge gereinigt, erweitert und gefüllt werden, damit keine abgestorbenen Gewebereste und keine Hohlräume für Bakterien zurückbleiben.

Dafür muss die Länge der einzelnen Wurzelkanäle exakt gemessen werden.

Üblicherweise werden dafür spezielle Röntgenaufnahmen angefertigt.

Wir führen in unserer Praxis die Längenmessung mit einem elektronischen Gerät durch.

Dadurch ersparen wir unseren Patienten einen Teil der bei einer Wurzelbehandlung erforderlichen Röntgenaufnahmen.

Maschinelle Aufbereitung der Wurzelkanäle

Ausstattung für maschinelle Wurzelkanalaufbereitung

Üblicherweise werden Wurzelkanäle mit feinen Handinstrumenten aufbereitet und erweitert. Das ist zeitaufwendig und bei gekrümmten und verzweigten Kanälen auch sehr schwierig.

Wenn nicht alle Bereiche der Wurzelkanäle erfasst werden, können Gewebereste zurückbleiben.

In unserer Praxis führen wir die Wurzelkanalaufbereitung deshalb maschinell mit rotierenden und extrem flexiblen Feilen durch.

Damit können wir die Wurzelkanäle in ihrem gesamten Verlauf besser und sorgfältiger aufbereiten.

Extrem flexible und bruchfeste Instrumente

Nickel-Titan-Feilen: Extrem flexibel und bruchfest

Da Wurzelkanäle sehr fein sind, müssen auch die Instrumente zu ihrer Bearbeitung sehr dünn sein. Oft sind Wurzelkanäle stark gekrümmt.

Bei den üblicherweise verwendeten Instrumenten zur Wurzelkanal-Aufbereitung kann das dazu führen, dass sie brechen, ein Teil im Wurzelkanal stecken bleibt und den Erfolg der Behandlung gefährdet.

Wir verwenden deshalb in unserer Praxis spezielle Instrumente aus einer Nickel-Titan-Legierung. Sie sind extrem flexibel und passen sich auch stark gekrümmten Wurzelkanälen an.

Bei diesen Instrumenten ist die Bruchgefahr sehr viel geringer, was Ihrer Sicherheit und dem Erfolg der Behandlung dient.

Gründliche Reinigung und Desinfektion des Zahninneren

Spülung der Wurzelkanäle zur Beseitigung von Geweberesten und Bakterien

Trotz sorgfältiger mechanischer Aufbereitung können noch Gewebereste und Bakterien im Inneren des Zahnes verbleiben.

Wenn sie nicht entfernt werden, ist der Erfolg der Wurzelbehandlung gefährdet und die Entzündung kann weiter bestehen.

Um das zu vermeiden, spülen wir die Kanäle nach der Aufbereitung in mehreren Schritten mit reinigenden und desinfizierenden Lösungen.

Die Reihenfolge dieses „Spülprotokolls“ basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Zusätzliche Desinfektion mit dem Dental-Laser

Laserlicht zur gründlichen Wurzelkanal-Desinfektion

Dental-Laser arbeiten mit gebündeltem Licht einer bestimmten Wellenlänge. Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken.

Unter anderem können sie zur Desinfektion von Zahnfleischtaschen und Wurzelkanälen eingesetzt werden.Wir verwenden den Dental-Laser zur zusätzlichen gründlichen Desinfektion der Wurzelkanäle, weil wir damit auch Bereiche erreichen, die sonst schwer zugänglich sind.

Nach Behandlung: Nach der Entfernung des Zahnnerven sind die Nervenkanäle gesäubert, desinfiziert und bakteriendicht verschlossen worden. Die Schmerzen sind abgeklungen, der Zahn kann mit einer Krone wiederhergestellt werden.

Bakteriendichte Füllung der Wurzelkanäle und Kontrolle

Bild

Röntgenkontrolle und Folgekontrollen

Bild:

Die Wurzelfüllung auf der Röntgenaufnahme

Nach dem Einbringen der Wurzelfüllung fertigen wir zu Kontrollzwecken eine Röntgenaufnahme an: Damit prüfen wir, ob die Wurzelkanäle in ihrer gesamten Länge gefüllt und die Füllungen optisch dicht sind.

Bei Bedarf können wir noch Korrekturen an der Wurzelfüllung vornehmen, bevor der Zahn endgültig verschlossen wird.

Solche Röntgen-Kontrollaufnahmen sind auch später noch erforderlich, um zu prüfen, ob die Entzündung im Kieferknochen, wie sie bei abgestorbenen Zähnen oft entsteht, wieder ausgeheilt ist.

Bakteriendichter Verschluss der Kanaleingänge

Versiegelung der Kanaleingänge aus Komposit mit zwei Glasfaserstiften zur Verstärkung

Auch die Eingänge der Wurzelkanäle müssen dicht verschlossen werden, damit keine Bakterien eindringen können.

Üblicherweise wird ein einfacher Zement oder normaler Kunststoff dafür verwendet.

Dabei ist leider nicht immer gesichert, dass der Verschluss tatsächlich bakteriendicht ist.

Um ganz auf der sicheren Seite zu sein, verschließen wir die Kanaleingänge mit dem sog. dentinadhäsiven Verfahren.

Dabei wird das als Verschluss dienende Komposit (ein mit Keramik verstärkter Kunststoff) mittels eines Klebeverfahrens bakteriendicht mit dem Zahn verbunden.

Stabile Wiederherstellung des Zahnes

Stabiler Aufbau des Zahnes aus Komposit und Stiften

Viele Zähne, die eine Wurzelbehandlung benötigen, sind durch Karies oder durch abgebrochene Teile stark beschädigt (wie der Zahn in dem hier gezeigten Fallbeispiel).

Damit sie überkront werden können, muss man sie erst einmal wieder aufbauen und einen stabilen Kern schaffen.

Auch beim Aufbau des Zahnes setzen wir auf maximale Sicherheit: Wir verwenden dafür ebenfalls ein Komposit, das fest mit der restlichen Zahnsubstanz verbunden wird. Bei Bedarf verstärken wir den Aufbau mit Glasfaserstiften, die in den Wurzelkanälen verankert werden.

  • Was sind die Ursachen einer Zahnwurzelentzündung?

  • Wie wird eine Zahnwurzelentzündung behandelt?

  • Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

  • Die Vorteile der Erneuerung einer Wurzelkanalbehandlung

  • Wurzelstifte – kein Hindernis 

  • Abgebrochene Instrumente (Instrumentenfragmente)

  • Implantat und Zahnersatz nach Zahnverlust durch Zahnwurzelentzündung

Überkronung zur langfristigen Erhaltung

Bild: Keramikkrone über dem wurzelbehandelten Zahn

Viele wurzelbehandelte Zähne haben nur noch wenig gesunde restliche Zahnsubstanz.

Wenn sie nach der Wurzelbehandlung nur mit einer Zahnfüllung versorgt werden, besteht die große Gefahr, dass auch noch der Rest gesunder Zahnsubstanz wegbricht.

Deshalb ist es in den meisten Fällen sicherer, einen wurzelbehandelten Zahn zu überkronen. Eine Krone (meistens aus Keramik) umfasst den Zahn wie eine stabile schützende Kappe und sorgt dafür, dass er lange hält und nichts abbricht.

Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung – was tun?

Das Risiko für einen Rückfall nach einer bereits erfolgten Wurzelkanalbehandlung besteht darin, dass nicht sämtliche Bakterien aus den fein verästelten Wurzelkanälen entfernt werden konnten. Dann kann sich der Zahn erneut entzünden und mit Beschwerden wie Schmerzen einhergehen.

Wenn erneute Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung auftreten, gilt es, die Ursache so rasch wie möglich zahnärztlich abklären zu lassen. Ihr Arzt wird sorgfältig prüfen, ob im Kanalsystem verbliebene Bakterien für die neuerlichen Beschwerden verantwortlich sind: Gegebenenfalls wird dann eine sogenannte Wurzelkanalrevision erforderlich.

Was ist eine Wurzelkanalrevision?

Wenn bereits eine Wurzelkanalbehandlung erfolgt ist, jedoch erneut oder noch immer Beschwerden vorliegen oder durch Röntgen eine Entzündung sichtbar ist, muss eine erneute Behandlung erfolgen, eine sogenannte Revision der Wurzelfüllung. Die Wurzelkanalrevision bezeichnet also die Erneuerung einer bereits erfolgten Wurzelfüllung.

Mögliche Ursachen für eine erfolglose Wurzelkanalbehandlung:

  • Bakterien sowie Mikroorganismen konnten nicht vollständig aus dem Kanalsystem entfernt werden
  • Einzelne Bereiche der Wurzelkanäle sind unbehandelt geblieben
  • Im Wurzelkanal ist ein hauchfeines Behandlungsinstrument unbemerkt gebrochen
  • Aufgrund von undichten Zahnfüllungen oder –kronen tritt eine neuerliche Infektion auf

Erneute Beschwerden können mitunter mit pochenden Schmerzen einhergehen, außerdem können eitrige Schwellungen auftreten und sich Fisteln in Form von Eiterpickelchen am Zahnfleisch bilden. Darüber hinaus gibt es Fälle einer erneuten Entzündung des Wurzelkanals, die ohne Symptome auftreten und eher zufällig entdeckt werden.

Bei der Revisionsbehandlung ist die vollständige Entfernung des alten Wurzelfüllmaterials ein wichtiger Schritt. Dazu wird die Wurzelfüllung mit Ultraschall erwärmt und erweicht. In die erweichte Masse kann in der Folge ein rotierendes Nickel- Titan-Instrument leichter eindringen.

Welche Kosten verursacht eine Wurzelbehandlung?

Was eine Wurzelbehandlung genau kostet, hängt maßgeblich davon ab, ob der erkrankte Zahn aus zahnmedizinischer Sicht als erhaltungswürdig gilt. Wenn das zutrifft, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel die Kosten für die Wurzelkanalbehandlung.

Allgemein gehören endodontische Behandlungen jedoch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, sondern werden nach der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet.

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